Hanau lädt zu Diskussionen über Einfluss von Künstlicher Intelligenz auf Design und Kunst

Hanau lädt zu Diskussionen über Einfluss von Künstlicher Intelligenz auf Design und Kunst
Hanau lädt zu Diskussionen über Einfluss von Künstlicher Intelligenz auf Design und Kunst | Bild: © Stadt Hanau / Moritz Göbel

Am Dienstag, 9. Juni, lädt die Stadt Hanau zu einer Veranstaltung über die Auswirkungen Künstlicher Intelligenz auf kreative Prozesse. Unter dem Titel HUman meets KI steht ab 18.30 Uhr auf der Agora im Stadthof am Marktplatz das Themenfeld Design im Mittelpunkt. Die Veranstaltung dauert voraussichtlich bis etwa 21.00 Uhr und ist kostenlos sowie barrierefrei zugänglich.

Programm und Beiträge

Geplant sind Fachvorträge, Demonstrationen und Praxisbeispiele aus dem Bereich der digitalen Gestaltung. Rafael Bujotzek, Online Journalist und Autor zu digitalen Inhalten, wird die Rolle und die Potenziale Künstlicher Intelligenz in gestalterischen Prozessen erläutern. Der Künstler Florian Albrecht Schöck stellt in seinem Beitrag ‚Fotografie ohne Fotografie‘ vor, wie KI als Medium neue Perspektiven für Fotografie und Kunst eröffnen kann. Die Videoreality GmbH aus Frankfurt am Main zeigt ein Beispiel für immersive Ausstellungsformate mit einer sprechenden Mona Lisa.

Diskussion und Zielgruppe

Ergänzt werden die Vorträge durch einen Paneltalk, in dem Chancen und Herausforderungen der Technologie diskutiert werden sollen. Die Reihe richtet sich an Designerinnen und Designer, Kreative, Kunstschaffende, Kulturschaffende, Unternehmen sowie Studierende und alle Interessierten, unabhängig von Vorkenntnissen. Die Veranstalter betonen, dass es darum gehe, sowohl Möglichkeiten aufzuzeigen als auch Raum für Austausch und kritische Auseinandersetzung zu schaffen. Stadträtin Isabelle Hemsley beschreibt die Initiative als einen Beitrag dazu, wie KI bereits heute Art und Weise verändert, wie gestaltet, kommuniziert und kreativ gearbeitet wird.

Organisation und Zugang

Die Veranstaltung findet unter der Schirmherrschaft der Hessischen Ministerin für Digitalisierung und Innovation Prof. Dr. Kristina Sinemus statt. Der Zugang ist frei und erfordert keine Anmeldung. Besucherinnen und Besucher sollen praktische Einblicke in Anwendungen erhalten und unterschiedliche Blickwinkel auf die Verknüpfung von Kunst, Technologie und Interaktion kennenlernen.

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