Hanauer Stadtlauf feiert 25. Ausgabe: Mehr Startplätze und erstmals nur Spenden möglich

Hanauer Stadtlauf feiert 25. Ausgabe: Mehr Startplätze und erstmals nur Spenden möglich
Hanauer Stadtlauf feiert 25. Ausgabe: Mehr Startplätze und erstmals nur Spenden möglich | Bild: © Stadt Hanau / Moritz Göbel

Der Hanauer Stadtlauf wird in diesem Jahr 25 Jahre alt. Die Jubiläumsausgabe findet am Freitag, 18. September, statt. Die Organisatoren haben die Zahl der Startplätze erhöht und ermöglichen erstmals auch eine Teilnahme in Form einer reinen Spende. Die Einnahmen kommen den Frauenhäusern in Hanau und Wächtersbach zugute.

Jubiläum, Strecke und Teilnahmebedingungen

Der Lauf führt über eine sechs Kilometer lange Strecke, die traditionell auf dem Marktplatz beginnt und endet. Der Startschuss fällt um 17 Uhr. Nachdem die Veranstaltung in den vergangenen beiden Jahren schnell ausgebucht war, wurden die verfügbaren Startplätze von 3600 auf 4000 ausgeweitet. Teilnehmen können Einzelstarterinnen und Einzelstarter sowie Vereine, Betriebssportgruppen und andere Teams.

Die Teilnahmegebühr beträgt 12 Euro. Nach Angaben der Veranstalter wird der volle Betrag gespendet. Wer nicht mitlaufen möchte, kann die Aktion über eine reine Spende unterstützen und eine symbolische Startnummer herunterladen.

Zweck des Laufs und Stimmen aus Politik und Verwaltung

Der Stadtlauf ist seit vielen Jahren mit einem sozialen Zweck verbunden. Die Erlöse werden vollständig an die Frauenhäuser in Hanau und Wächtersbach weitergegeben. Oberbürgermeister Claus Kaminsky betont, dass der Lauf seit einem Vierteljahrhundert ein sichtbares Zeichen gegen Gewalt an Frauen und für Solidarität mit Betroffenen setze und die hohe Beteiligung die Unterstützung für dieses Anliegen belege.

Landrat Thorsten Stolz bezeichnet den Stadtlauf als mehr als ein Sportereignis. Er verwies darauf, dass die Veranstaltung Menschen aus der gesamten Region zusammenbringe und Verantwortung für Frauen und Kinder in schwierigen Lebenssituationen sichtbar mache. Stadträtin Isabelle Hemsley wies darauf hin, dass die Frauenhäuser unverzichtbare Arbeit leisten und jede Anmeldung diese Arbeit unmittelbar unterstütze. Bürgermeister Dr. Maximilian Bieri hob hervor, dass der Lauf Bewegung, Gemeinschaft und soziales Engagement verbinde.

Begleitveranstaltung zu digitaler und sexualisierter Gewalt

Im Vorfeld des Jubiläums findet am Donnerstag, 18. Juni, um 18 Uhr in der Familienakademie der Kathinka Platzhoff Stiftung in der Wallonischen Ruine eine Podiumsdiskussion statt. Thema ist „Digitale und sexualisierte Gewalt. Neue Formen, reale Folgen“. Fachvertreterinnen und Fachvertreter von Beratungsstellen, Opferschutzorganisationen, Frauenhäusern und aus der Rechtswissenschaft diskutieren Ursachen, Auswirkungen, Schutzlücken und politischen Handlungsbedarf.

Die Veranstaltung ist kostenfrei und eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Bei schlechtem Wetter ist die Agora im Stadthof als Ausweichort vorgesehen. Für die Teilnahme am Lauf selbst beginnt die Online-Anmeldung am Montag, 15. Juni.

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