
Der Hanauer Imkerverein hat auch zum Jahresende 2025 seine langjährige Tradition fortgesetzt und der Stadt eine Honigspende übergeben. Bei der Übergabe im Rathaus nahmen Oberbürgermeister Claus Kaminsky und Vertreter des Vereins die 148 Gläser entgegen. Der Verein stellt seit 56 Jahren einen Teil seines Jahresertrags für soziale Einrichtungen in Hanau zur Verfügung.
Die Spende und ihre Verwendung
Die im Rathaus übergebenen 148 Gläser waren in Geschenkboxen verpackt. Die Stadtverwaltung kündigte an, die Honigpakete an verschiedene soziale Einrichtungen im gesamten Stadtgebiet weiterzugeben. Ziel ist es, Menschen zu unterstützen, die sich in schwierigen Lebenssituationen befinden.
Erntejahr und Vereinsstruktur
Vereinsvorstand Matthias Ullmann beschrieb das Ertragsjahr für die 78 Mitglieder als durchwachsen. Trotz unterschiedlicher Ernteergebnisse sei man dankbar für die Unterstützung durch städtische Stellen. Ullmann hob die Zusammenarbeit mit städtischen Ämtern und Eigenbetrieben hervor, namentlich vom Grünflächenamt bis zu den Stadtwerken, und dankte dafür ausdrücklich.
Stadt würdigt bürgerschaftliches Engagement
Oberbürgermeister Claus Kaminsky empfing die Delegation aus dem Vorstand, zu der Ursula Michel, Matthias Ullmann, Stephanie Wölk und Jan Päseler gehörten. Kaminsky bezeichnete den Termin als einen jährlichen Moment der Verbundenheit und betonte, dass bürgerschaftliches Engagement die Stadt prägt. Er dankte dem Verein für dessen Arbeit für Bienen, Natur und Gemeinschaft und sprach die Hoffnung aus, dass die Tradition noch lange fortbestehen möge.
Die jährliche Honigspende ist in Hanau seit mehr als einem halben Jahrhundert Teil des kommunalen Engagements zwischen Ehrenamt und Stadtverwaltung. Sie verbindet Imkerpraxis mit sozialer Unterstützung in der Stadt.
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